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Interview aus der aktuellen Ausgabe des „Zehlendorf kompakt“

Frage:

Herr Dr. Kretschmer, Frau Dr. Emmerich, jeder weiß vom ästhetischen und funktionellen Nutzen, den die moderne Kieferorthopädie heute für eine schönes Lächeln leisten kann. Allerdings fällt die Auswahl eines Arztes oft schwer. Was unterscheidet Ihre Praxis von anderen?

Dr. K.:

Wir sind ein kleines Team, in dem jeder Mitarbeiter jeden Patienten persönlich kennt. Unsere Patienten können sich aussuchen, ob sie lieber von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt werden möchten. Und wir beide schätzen die Möglichkeit des fachlichen Austauschs.

Frage:

Wie haben Sie beruflich zueinander gefunden?

Dr. E.:

Wir kennen uns seit über 10 Jahren aus der gemeinsamen Zeit an der Freien Universität in Berlin und besuchen noch heute die meisten Fortbildungen gemeinsam. Während Herr Dr. Kretschmer im Jahre 2000 diese Praxis übernommen hat, habe ich einige Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Oberärztin an der Würzburger Uniklinik gearbeitet. Im Herbst 2009 haben wir unsere beiden Erfahrungswege zu einem gemeinsamen Konzept gebündelt und arbeiten seitdem zusammen.

Frage:

Haben Sie auch persönliche kieferorthopädische Erfahrung?

Dr. K.:

Ja, sowohl Frau Dr. Emmerich als auch ich haben als Jugendliche/r eine kieferorthopädische Behandlung mit herausnehmbarer und festsitzender Zahnspange gehabt. Wir kennen daher beide das Gefühl, wie es ist, mit einer herausnehmbaren Spange zu reden oder mit einer festsitzenden Spange zu lächeln. Und auch, dass ein bisschen Durchhaltevermögen für ein gutes Behandlungsergebnis dazugehört.

Dr. E.:

Vor allem aber wissen wir, dass sich der Aufwand immer lohnt. Die meisten Patienten, die als Jugendliche/r eine meist ungefähr 4-jährige Behandlung beim Kieferorthopäden hatten, haben den Rest ihres Lebens keine größeren zahnmedizinischen Probleme mehr, auch wegen des erworbenen Bewusstseins für ein schönes, problemfreies Gebiss.

Frage:

Was raten Sie Eltern bzw. erwachsenen Patienten?

Dr. E.:

Wünschenswert wäre eine frühzeitige Vorstellung der Kinder im Grundschulalter. Die leider immer noch weit verbreitete Ansicht, es wäre immer noch genügend Zeit, wenn alle bleibenden Zähne da sind, ist falsch. Ein später Behandlungsbeginn ist oft mit einem deutlich erhöhten Aufwand verbunden.

Dr. K.:

Natürlich kann man vieles auch im Erwachsenenalter regulieren. Oft ist Kieferorthopädie dann nur ein Teil des gesamtzahnärztlichen Konzepts. Aber auch für erwachsene Patienten gilt, dass der Kieferorthopäde von Beginn an in die Planung einbezogen werden sollte.

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